From kath.kg.pfarrei.st.hildegard.von.bingen.marzahn-hellersdorf@mail.churchdesk.com Fri Sep 18 15:01:10 2026 Return-Path: <96c02dc7.BAAACVcFrM8AAAAAAAAAALbRdg8AARrmTisAAAAAAAYHIQBqrVIv@bnc3.mailjet.com> Received: from o51.p13.mailjet.com (o51.p13.mailjet.com [87.253.238.51]) by sdfeu.org (8.18.1/8.14.3) with ESMTP id 68IF1AEO005417 for ; Fri, 18 Sep 2026 15:01:10 GMT DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; q=dns/txt; d=mail.churchdesk.com; i=kath.kg.pfarrei.st.hildegard.von.bingen.marzahn-hellersdorf@mail.churchdesk.com; s=mailjet; t=1789743663; x=1789750863; h=Message-Id: MIME-Version: From: Reply-To: To: Subject: Date: List-Unsubscribe-Post: List-Unsubscribe: Feedback-Id: X-CSA-Complaints: X-MJ-Mid: X-MJ-MonitoringCategory: X-REPORT-ABUSE-TO: Content-Type: Content-Transfer-Encoding: To: From: Sender: Subject: Date; bh=O8OQQIgO/nghv9ZJ3kaN324fnwDsv77NZ+W3FAPQbJ0=; b=olt/9zIrl4MPf/37CYr1/zkIIAJwotiWjrZyFRGUpBeMektQqJn+3J5eN uc7IwdkH3gX8wfNlsI1G8mskhbe9EUu5kU70cwnY33s9Kyl1Ac/157AOEfHQ oPx3azUCsvwgcsO1WuPvwE8AALCKY9TgVPHxJHJGXJWTAdwrrtQSws= Message-Id: <96c02dc7.BAAACVcFrM8AAAAAAAAAALbRdg8AARrmTisAAAAAAAYHIQBqrVIv@mailjet.com> MIME-Version: 1.0 From: "Kath. KG Pfarrei St. Hildegard von Bingen Marzahn-Hellersdorf" Reply-To: kontakt@st-hildegard-von-bingen.de To: dalkmann@sdf-eu.org Subject: Newsletter der Katholischen Kirchengemeinde Pfarrei St. Hildegard von Bingen Marzahn-Hellersdorf Date: Fri, 18 Sep 2026 15:01:03 +0000 List-Unsubscribe-Post: List-Unsubscribe=One-Click List-Unsubscribe: , Feedback-Id: 61219592:395041.365001:MJ X-CSA-Complaints: csa-complaints@eco.de X-MJ-Mid: BAAACVcFrM8AAAAAAAAAALbRdg8AARrmTisAAAAAAAYHIQBqrVIvKQN05V_JTmKYeQ4WqmU87QAFkck X-MJ-MonitoringCategory: main X-REPORT-ABUSE-TO: Message sent by Mailjet please report to abuse@mailjet.com with a copy of the message Content-Type: text/html; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: quoted-printable [ The following text is in the "utf-8" character set. ] [ Your display is set for the "ISO-8859-1" character set. ] [ Some characters may be displayed incorrectly. ] Newsletter der Katholischen Kirchengemeinde Pfarrei St. Hildegard von Bingen Marzahn-Hellersdorf
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Heilige Hildegard von Bingen, dargestellt in einem himmlischen, goldenen Gewand mit ausgebreiteten Armen und einem Heiligenschein.

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Hat das alles Sinn?

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder,

Das Evangelium des 25. Sonntags ist das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Es erzählt von einem Weinbergbesitzer, der den Tag über Arbeiter einstellt - die ersten schon am frühen Morgen, die letzten erst in der elften Stunde. Am Ende erhalten alle denselben vollen Lohn, denn die Liebe und Barmherzigkeit des Hausherrn lässt sich nicht nach geleisteten Stunden bemessen.

Hat mein Leben eigentlich einen Sinn? Weiß ich wirklich, wofür ich jeden Morgen aufstehe, arbeite, mich anstrenge und manchmal auch schwere Zeiten durchleiden muss? Wer in einer ruhigen Minute ehrlich über sich selbst nachdenkt, kommt an diesen grundlegenden Fragen nicht vorbei. Sie begleiten uns durch ganz unterschiedliche Phasen des Lebens und zeigen uns, dass wir nach etwas suchen, das größer ist als der bloße Alltag.

Das Evangelium vom Weinbergbesitzer schenkt uns darauf eine wunderbare Antwort. Die Geschichte zeigt uns: Kein Mensch muss - und kann - seinem Leben den letzten Sinn aus eigener Kraft geben. Wir müssen uns diesen Sinn nicht mühsam erarbeiten oder verdienen. Gott schenkt ihn uns ganz bedingungslos.

Das Erstaunliche daran ist, dass es dafür nie zu spät ist. So wie der Hausherr selbst in der elften Stunde noch auf den Markt geht, um Arbeiter zu rufen, so wartet Gott auch auf uns. Selbst wenn wir glauben, schon viel Zeit verloren zu haben, bleibt sein Ruf gültig. Wer diesen Sinn schließlich entdeckt, spürt eine tiefe Gewissheit: Ich habe nicht umsonst gelebt.

In allen Momenten des Wartens, des Zweifelns und des Suchens war nämlich nie Leere. Gott war immer schon da, mitten in unserem Leben. Er geht uns entgegen und wartet auf uns - voller Barmherzigkeit und Großzügigkeit, so wie ein guter Freund auf uns wartet.

Jonas Treichel, Kaplan 

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