From kath.kg.pfarrei.st.hildegard.von.bingen.marzahn-hellersdorf@mail.churchdesk.com Fri Jul 31 15:00:47 2026 Return-Path: Received: from o51.p13.mailjet.com (o51.p13.mailjet.com [87.253.238.51]) by sdfeu.org (8.18.1/8.14.3) with ESMTP id 66VF0kwp013408 for ; Fri, 31 Jul 2026 15:00:46 GMT DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; q=dns/txt; d=mail.churchdesk.com; i=kath.kg.pfarrei.st.hildegard.von.bingen.marzahn-hellersdorf@mail.churchdesk.com; s=mailjet; t=1785510038; x=1785517238; h=Message-Id: MIME-Version: From: Reply-To: To: Subject: Date: List-Unsubscribe: List-Unsubscribe-Post: Feedback-Id: X-CSA-Complaints: X-MJ-Mid: X-MJ-MonitoringCategory: X-REPORT-ABUSE-TO: Content-Type: Content-Transfer-Encoding: To: From: Sender: Subject: Date; bh=TE61/XOgR2ysXcpYKYoPkkKG2WGSy7ZM44Cb7RCzclA=; b=XyobR0JiwdCqKDy4ThFMG/h1T7O5acI1N6z7L0wCslvRI6mqfv6URuNDT xU4qxTzdCrXibaEUri3/RCAbyWj5Xpy9x0/x4hjUFy4x2fD+nZ+DQbgdjmD/ cdOivqAEPprDLN7AMR++UHwaczClyWiz5wrb/jwuJ3GxWu3jjWvEy8= Message-Id: MIME-Version: 1.0 From: "Kath. KG Pfarrei St. Hildegard von Bingen Marzahn-Hellersdorf" Reply-To: kontakt@st-hildegard-von-bingen.de To: dalkmann@sdf-eu.org Subject: Newsletter der Katholischen Kirchengemeinde Pfarrei St. Hildegard von Bingen Marzahn-Hellersdorf Date: Fri, 31 Jul 2026 15:00:38 +0000 List-Unsubscribe: , List-Unsubscribe-Post: List-Unsubscribe=One-Click Feedback-Id: 59567824.395041.365001:MJ X-CSA-Complaints: csa-complaints@eco.de X-MJ-Mid: EAAACQ0hrYcAAAAAAAAAALbRdg8AARrmTisAAAAAAAYHIQBqbLiWcsZqM0PxRoOw9CUzoQywJgAFkck X-MJ-MonitoringCategory: main X-REPORT-ABUSE-TO: Message sent by Mailjet please report to abuse@mailjet.com with a copy of the message Content-Type: text/html; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: quoted-printable [ The following text is in the "utf-8" character set. ] [ Your display is set for the "ISO-8859-1" character set. ] [ Some characters may be displayed incorrectly. ] Newsletter der Katholischen Kirchengemeinde Pfarrei St. Hildegard von Bingen Marzahn-Hellersdorf
St. Hildegard Newsletter
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Heilige Hildegard von Bingen, dargestellt in einem himmlischen, goldenen Gewand mit ausgebreiteten Armen und einem Heiligenschein.

Newsletter der Katholischen Kirchengemeinde Pfarrei St. Hildegard von Bingen Marzahn-Hellersdorf

"Gebt ihr ihnen zu essen!"

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder,

Hunger ist so alt wie die Menschheit selbst. Auch zur Zeit Jesu versammelten sich unzählige Menschen um ihn - voller Sehnsucht nach Trost, aber oft schlicht entkräftet von der Last des Alltags und der Sorge um das tägliche Brot. Der Hunger war greifbar, damals wie heute.

Wenn wir auf die Evangelien blicken, fällt eines besonders auf: Jesus lehrt seine Jünger nicht, wie man Brot aus dem Nichts erschafft. Er vermittelt ihnen keine Technik zur wundersamen Vermehrung von Nahrung. Sein Weg ist ein anderer, leiserer und zugleich herausfordernderer.

Vor den Augen der hungrigen Menge tut Jesus zwei Dinge: Er blickt auf das, was bereits da ist - so wenig es auch erscheinen mag -, und er dankt Gott dafür. Erst durch diesen Dank wird das vorhandene Brot gesegnet. Und dann gibt er es nicht selbst an die Menge ab, sondern legt es in die Hände seiner Jünger, damit sie es weiterreichen.

Das macht deutlich: Die Not der Welt ist selten eine Frage fehlender Ressourcen oder mangelnder Produktion. Es gibt meist genug, um alle zu nähren. Die eigentliche Hürde liegt in der Verteilung, im menschlichen Herzen.

Jesus verlangt von seinen Nachfolgern nicht, Unmögliches zu zaubern. Aber er fordert sie heraus, das Vorhandene nicht gierig festzuhalten oder die Verantwortung an andere abzuschieben. Es geht nicht nur darum, Fremdes oder Überflüssiges zu verteilen - sondern das Eigene anzutasten. Es braucht den Mut, das, was wir haben, mit dankbarem Herzen zu öffnen und weiterzugeben: eine Mahlzeit, eine helfende Hand, finanzielle Unterstützung oder aufrichtige Zuwendung.

Gott segnet nicht das, was wir ängstlich für uns behalten, sondern das, was wir bereit sind zu teilen.

Gebet zum Mitnehmen: Guter Gott, wir danken dir für das Brot auf unserem Tisch und für die Fülle in unserem Leben. Schärfe unseren Blick für die Not derer, die Hunger leiden - an Leib und an Seele. Gib uns ein dankbares Herz und den Mut, nicht nur zu bewahren, sondern von dem Unseren weiterzugeben. Schenke uns die Einsicht, dass dort, wo wir teilen, dein Reich spürbar wird. Amen.

Wo erleben Sie in diesen Tagen eine Gelegenheit, nicht nur zuzusehen, sondern das Vorhandene beherzt zu teilen?

Beste Grüße

Jonas Treichel, Kaplan 

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