From kath.kg.pfarrei.st.hildegard.von.bingen.marzahn-hellersdorf@mail.churchdesk.com Fri Oct 9 15:00:58 2026 Return-Path: <5a36ac8e.BAAACYRpcnMAAAAAAAAAALbRdg8AARrmTisAAAAAAAYHIQBqyQGi@bnc3.mailjet.com> Received: from o51.p13.mailjet.com (o51.p13.mailjet.com [87.253.238.51]) by sdfeu.org (8.18.1/8.14.3) with ESMTP id 699F0v6G017638 for ; Fri, 9 Oct 2026 15:00:58 GMT DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; q=dns/txt; d=mail.churchdesk.com; i=kath.kg.pfarrei.st.hildegard.von.bingen.marzahn-hellersdorf@mail.churchdesk.com; s=mailjet; t=1791558051; x=1791565251; h=Message-Id: MIME-Version: From: Reply-To: To: Subject: Date: List-Unsubscribe-Post: List-Unsubscribe: Feedback-Id: X-CSA-Complaints: X-MJ-Mid: X-MJ-MonitoringCategory: X-REPORT-ABUSE-TO: Content-Type: Content-Transfer-Encoding: To: From: Sender: Subject: Date; bh=OVpMRzJ9spSvZccmkV5akdK+NRr6y5JAY0D1cdyBNHk=; b=it1TqEpWWFwGQ1/3mVtxK4ACiIpFKvithQgUuZiSRHLIEgUBB7vwx1Ok+ NMWAjRiSTrQOyBsspi7ak5WGkuE4YSxEYe3aKfU8rZM/N+sGfAkzR5PoFkCc k8NXtKgTxzQzZ/A1FCzW0Qd3UICv2dXNh8npwd8cdjSImAC2D6tLzg= Message-Id: <5a36ac8e.BAAACYRpcnMAAAAAAAAAALbRdg8AARrmTisAAAAAAAYHIQBqyQGi@mailjet.com> MIME-Version: 1.0 From: "Kath. KG Pfarrei St. Hildegard von Bingen Marzahn-Hellersdorf" Reply-To: kontakt@st-hildegard-von-bingen.de To: dalkmann@sdf-eu.org Subject: Newsletter der Katholischen Kirchengemeinde Pfarrei St. Hildegard von Bingen Marzahn-Hellersdorf Date: Fri, 9 Oct 2026 15:00:50 +0000 List-Unsubscribe-Post: List-Unsubscribe=One-Click List-Unsubscribe: , Feedback-Id: 62079833:395041.365001:MJ X-CSA-Complaints: csa-complaints@eco.de X-MJ-Mid: BAAACYRpcnMAAAAAAAAAALbRdg8AARrmTisAAAAAAAYHIQBqyQGiPhuQ05u2S-Sk5Q3B-siCtgAFkck X-MJ-MonitoringCategory: main X-REPORT-ABUSE-TO: Message sent by Mailjet please report to abuse@mailjet.com with a copy of the message Content-Type: text/html; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: quoted-printable [ The following text is in the "utf-8" character set. ] [ Your display is set for the "ISO-8859-1" character set. ] [ Some characters may be displayed incorrectly. ] Newsletter der Katholischen Kirchengemeinde Pfarrei St. Hildegard von Bingen Marzahn-Hellersdorf
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Heilige Hildegard von Bingen, dargestellt in einem himmlischen, goldenen Gewand mit ausgebreiteten Armen und einem Heiligenschein.

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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder,

Hübsch rausgeputzt hat nix genutzt. Wer dieses Gefühl kennt, versteht das Evangelium vom königlichen Hochzeitsmahl (Matthäus 22), dass kommenden Sonntag gelesen wird, plötzlich auf ganz intimer Ebene.

Da lässt der König das beste Vieh schlachten, der Festsaal ist geschmückt, die Tafeln biegen sich, der Wein steht kalt - und die geladenen Gäste? Haben "andere Dinge zu tun". Der eine muss auf den Acker, der andere zu seinen Geschäften. Man spürt regelrecht, wie dem königlichen Gastgeber der Kragen platzt. Das Gleichnis wirkt im ersten Moment voller Rätsel und Widersprüche: Einerseits Gottes grenzenlose Freigebigkeit und Geduld, andererseits sein sehr deutlicher Zorn über die absolute Respektlosigkeit der Eingeladenen.

Ein solcher Moment der kulinarischen Einsamkeit ist mir keineswegs fremd. Ich erinnere mich vor Kurzem gut an eine eigene Erfahrung: Ich hatte groß aufgetischt, voller Vorfreude alles vorbereitet - und am Ende saß ich alleine da. Vergessen. Zurück blieb vor allem ein riesiger Berg Essen. In meinem Fall: Eisbein.

Wer schon einmal versucht hat, mehrere mächtige, deftige Eisbeine ganz allein zu bewältigen, weiß: Am ersten Tag ist es ein Festmahl. Am zweiten Tag ist es eine Pflichtübung. Am dritten Tag wird das Eisbein zu einer existentiellen Geduldsprüfung. Man steht vor dem Kühlschrank, starrt die verbliebene Schwarte an und begreift mit jedem Bissen tiefer, was das eigentliche Drama einer verschmähten Einladung ist.

Genau hier liegt der Kern der biblischen Botschaft: Gott nötigt niemanden, aber seine Freigebigkeit ist absolut real. Bei ihm ist alles bereit, alles ist schenkende Gnade, alles gibt es vollkommen umsonst. Aber eine Sache kann selbst der liebendste Gastgeber der Welt niemandem abnehmen: dass wir die Einladung auch annehmen und dafür danken.

Gottes Liebe ist kein unpersönliches Buffet, das man einfach links liegen lassen kann, ohne dass es jemanden schmerzt. Wenn wir seine Gabe ablehnen, lassen wir Gott sozusagen auf seinem Festmahl sitzen. Die gute Nachricht lautet jedoch: Seine Türen stehen nach wie vor weit offen. Wir müssen uns nur auf den Weg machen, Platz nehmen und genießen - bevor das geistliche Eisbein kalt wird.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche!

Jonas Treichel, Kaplan 

Nützliche Links: 

Besondere Ereignisse in der kommenden Woche

Freitag, 9. Oktober 18:30

Biesdorf

Freitag, 9. Oktober 19:30

Friedrichsfelde

Samstag, 10. Oktober 10:00

Biesdorf

Sonntag, 11. Oktober 10:00

Kaulsdorf

Sonntag, 11. Oktober 15:00

Marzahn

Sonntag, 11. Oktober 19:00

Karlshorst

Dienstag, 13. Oktober 19:00

Friedrichsfelde

Mittwoch, 14. Oktober 11:00

Friedrichsfelde
Ab dem 14.10. starten das Projekt: Plaudern auf der Kirchenbank. Jeden Mittwoch ist die Kirche in Friedrichsfelde (Zum Guten Hirten) von 11-12Uhr für alle geöffnet.
zum Plaudern - zum Beten - zum V...

Mittwoch, 14. Oktober 15:00

Friedrichsfelde
Frau Poetzsch; Alexandra Schröder
Vortrag im Zuge der Veranstaltungsreihe Seniorenuniversität: von Frau Poetzsch über ihre Tätigkeit als Stolperstein Beauftragte.

Mittwoch, 14. Oktober 17:00

Marzahn

Donnerstag, 15. Oktober 09:00

Kaulsdorf

Donnerstag, 15. Oktober 18:00

Biesdorf

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